Home»Blog»Google: Big Brother is watching you

Big Brother ist diesem Fall Google, und Google beobachtet genau, und Google speichert auch. Wer öfter einmal einen Blick auf die Autoseiten wirft, wird immer öfter auch personalisierte Werbung zum Thema Auto erhalten. Was ist in, was ist out? Interessiert an Modeseiten? Die entsprechende personalisierte Werbung lässt nicht lange auf sich warten. Google weiß, was jeden interessiert und verkauft sein Wissen.

Werbung nach Vorlieben sortiert

Über Google können Unternehmen, basierend auf das Wissen von Google, ihre Werbung gezielt nach den Suchaktivitäten der Nutzer schalten. Laut Google werden die Daten für die Online-Werbung anonym gespeichert. Doch spätestens seit Edward Snowden weiß niemand mehr mit Gewissheit, was anonym wirklich bedeutet. Werbung ist teuer, zielgruppenorientierte Werbung ist noch teuer. Behavioural Targeting ist am teuersten, denn dabei werden exakt jene Personen angesprochen, deren Interesse, Kaufverhalten und deren Vorlieben dem Produkt der Werbung entsprechen. Google lässt sich sein Wissen bezahlen. Firmen können über die Internetseite Ads Preferences Manager bestimmen, nach welchen Gewohnheiten der Zielperson ihre Werbung geschalten werden soll. Die Werbung wird in Zukunft auch auf allen Google-Partnerseiten und auf Youtube geschalten. Anzeigen dem Nutzerverhalten anzupassen und gezielt zu setzen, ist nichts Neues. Es wird schon lange praktiziert. Google setzt nur nach. Wie eine Sprecherin von Google verlauten ließ, sei Datenschutz ein Anliegen, deshalb lasse sich das Werbeformat deaktivieren. Behörden und Datenschützer begrüßen zwar die Möglichkeit, stehen dem Behavoural Targeting dennoch skeptisch gegenüber.

Werbeformat deaktivieren

Um das Werbeformat zu deaktivieren, wird in das Google Suchfeld „Google Anzeige Einstellungen“ eingegeben. Nun muss der Link Werbung und Datenschutz angeklickt werden. Nach unten gescrollt, kann sich der User auf „Anzeigeneinstellungen“ mit dem Google Account anmelden. Die Einstellungen sind in Dienste unterteilt wie Youtube, Goggle mail und andere. Die Interessen können ganz oder teilweise aus dem Webprotokoll gelöscht werden, indem sie mit der Maus markiert werden und das X auf der Tastatur gedrückt wird. Der Vorgang muss sowohl für Anzeigen in Google und Anzeigen im Web durchgeführt werden. Sollen die interessenbezogenen Anzeigen gänzlich deaktiviert werden, muss weiter nach unten gescrollt werden, wo sodann auf „deaktivieren“ geklickt wird. Ist der User in keinem Google-Konto angemeldet, muss er google.com/history/optout aufrufen. Auf der Seite erscheint „Personalisierung anhand Suchaktivität deaktivieren“, anklicken, fertig. Im Video auf der Internetseite http://www.rp online.de/video/aktuelles/vermischtes/personalisierte-google-werbung-deaktivieren-1.3571084 findet sich eine genaue Anleitung. So geschützt, wird der User zwar vor unliebsamen Anzeigen verschont, doch seine Suchaktivitäten sind dennoch nachvollziehbar. Völlig anonym wird das Surfen im Internet nur durch spezielle Browser, wie etwa dem Tor-Browser.
Foto: © jakubson

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